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Outreach & Wissenstransfer

"Die Philosophen haben die Welt nur verschieden interpretiert; es kömmt drauf an, sie zu verändern." (Karl Marx, 1845)

Es gehörte zum Selbstverständnis der Nachwuchsforschergruppe, neben der akademischen Verantwortung, also der Beachtung der Grundsätze guten wissenschaftlichen Arbeitens, auch gegenüber der Gesellschaft tätig verantwortlich zu sein. Dabei war es erklärtes Ziel, aus der wissenschaftlichen Arbeit heraus Impulse für eine breitere öffentliche Debatte zu setzen („outreach“) und Forschungsergebnisse einem weiten nichtakademischen Umfeld zu präsentieren (Wissenstransfer).

 

Praxisworkshop "Religiöse Vielfalt: Handlungsfelder für die öffentliche Verwaltung"

25. September 2014, Centrum für Religionswissenschaftliche Studien (CERES)

2014_praktischer_donnerstag_1.jpg Die Nachwuchsforschergruppe organisierte zum Abschluss ihrer Tätigkeit im September 2014 den ersten CERES-Praxisworkshop als Weiterbildungsangebot für Mitarbeiter/innen der öffentlichen Verwaltung. Im Rahmen des Workshops wurden von den Nachwuchsforscher/innen des Projekts Religion vernetzt Forschungsergebnisse vorgestellt und diese im Anschluss mit Praktiker/innen diskutiert. Zentral war dabei die praxisrelevante Perspektive. So wurden die Handlungsfelder erörtert, die sich durch eine zunehmende religiöse und weltanschauliche Vielfalt in Deutschland für die öffentliche Verwaltung ergeben. Zentrale Frage war dabei, welche religionsbezogenen Kenntnisse und Kompetenzen die öffentliche Verwaltung benötigt, um dieser Situation gerecht zu werden. Auch wurde die Relevanz von anwendungsbezogenen religionswissenschaftlichen Forschungsthemen für die öffentliche Verwaltung erörtert.  Mehr Informationen

Foto: CERES

Kunstprojekt "Sondernutzung"

17. & 18. September 2010, Willy-Brandt-Platz, Essen

Die Nachwuchsforschergruppe beteiligte sich an einem Kunstprojekt zu religiöser Vielfalt im öffentlichen Raum im Rahmen der Global Young Faculty. Ziel des Projekts war es, religiöse Migrantengemeinden von den Rändern der Gesellschaft ins Zentrum zu holen und dadurch religiöse Vielfalt sichtbarer zu machen. Dazu wurde ein „Interfaith-Pavillon“ in der Essener Innenstadt errichtet, der als Raum für eine studentische Ausstellung und als Anstoß für eine gesellschaftliche Auseinandersetzung über religiöse Geltungsansprüche diente.

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Fotos: Alexander von Freeden

Vermittlerrolle

Erklärtes Ziel war es, als Religionsforscher/innen eine aktive Vermittlerrolle zwischen den gesellschaftlichen Geltungsansprüchen religiöser Migrantengemeinden und anderen religiösen oder politischen Akteuren auf kommunaler Ebene einzunehmen. Dieser Austausch wurde durch die Teilnahme an interreligiösen Dialogveranstaltungen bzw. an thematischen Veranstaltungen, die von der öffentlichen Verwaltung, Politik und von internationalen Organisationen ausgerichtet wurden, aktiv umgesetzt. So hielt z. B. der Leiter der Nachwuchsforschergruppe, Prof. Dr. Alexander Nagel, auf der Abschlussveranstaltung des Projekts REKORD der Internationalen Organisation für Migration den Keynote-Vortrag.