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Herzlich willkommen auf der Website der Nachwuchsforschergruppe „Religion vernetzt“. Wir freuen uns über Ihr Interesse an unserer Arbeit.

Die Nachwuchsforschergruppe „Religion vernetzt – Zivilgesellschaftliche und wirtschaftliche Potentiale religiöser Vergemeinschaftung“ wird vom Ministerium für Innovation, Wissenschaft, Forschung und Technologie (MIWFT) des Landes NRW gefördert. Sie verbindet innovative Forschung zum Themenkomplex Religion und Migration mit strukturierter und aktiver Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses.

Im Mittelpunkt unserer gemeinsamen Arbeit steht der produktive Beitrag von Religionsgemeinschaften in modernen Einwanderungsgesellschaften. Religion, so die These, leistet einen nicht zu unterschätzenden Beitrag zur Unterstützung und Beheimatung von Migrantinnen und Migranten, der allerdings in der politischen und akademischen Debatte oft nicht hinreichend wahrgenommen wird. In der Nachwuchsforschergruppe begegnen wir diesem Wahrnehmungsproblem mit empirischen Fallstudien zu den zivilgesellschaftlichen Potentialen von Migrantenreligionen. Dazu gehören materielle und geldwerte Unterstützungsleistungen ebenso wie Jugend- oder Altenarbeit, Bildungsangebote, Hilfe bei Behördengängen und nicht zuletzt politische Organisation und Interessenvertretung.

Unser spezieller Fokus liegt dabei auf den Netzwerken religiöser Migrantengemeinden. Gemeint sind die Vertrauens- und Unterstützungbeziehungen innerhalb dieser Gemeinschaften sowie ihre Vernetzung nach außen, z.B. mit staatlichen Stellen oder anderen religiösen Gruppen. Um die sozialen Verflechtungen innerhalb und außerhalb religiöser Migrantengemeinden zu erforschen, kombinieren wir herkömmliche Methoden der empirischen Sozialforschung mit netzwerkanalytischen Ansätzen.

v.l.n.r.: Sandhya Marla, Prof. Alexander-Kenneth Nagel, Eva-Maria Döring,
Sabrina Weiß, Piotr Suder, Nelly Schubert (ehem. Joppich), Karin Hitz



Aktuelles

von Karin Hitzam Mo 17 Dez 2012 17:05:19

Alexander-Kenneth Nagel (Hg.): Diesseits der Parallelgesellschaft. Neuere Studien zu religiösen Migrantengemeinden in Deutschland